Gestern hielt ich die ersten Exemplare der Anthologie „Am Abgrund – Erschütternde Geständnisse“ in den Händen. Hier bin ich gleich mit zwei Kurzgeschichten vertreten: „Die Leerstelle“ und „Was wäre wenn“. Ich freue mich sehr, dass ich mit so vielen anderen tollen Autorinnen und Autoren vertreten bin. Wir setzen uns gemeinsam – jeder auf seine eigene Art und Weise – mit der Frage der Abgründe im Leben auseinander. Das Schicksal treibt uns oft in scheinbar aussichtslose Situationen, in denen wir nichts Positives mehr erkennen können. Sorgen und Ängste überschwemmen uns, zusammen mit negativen Gedanken. Je öfter wir diese Gedankengänge „gehen“, desto eingefahrener werden die Pfade und desto mehr negative Gedanken entstehen in unserem Kopf. Ja, es ist nachgewiesen, dass sich die Strukturen im Gehirn organisch verändern, die neuronalen Bahnen im positiven wie im negativen Sinne gestärkt werden können. – Einfach durch positive oder negative Gedanken.
Das Gedankenkreisen beginnt, mehr und mehr ziehen wir uns aus der Öffentlichkeit zurück, verkriechen uns, isolieren uns in unserer eigenen Hilflosigkeit. Die Corona-Pandemie birgt ein solches Risiko, und nicht selten endet eine solche emotionale Ausnahmesituation, die zur Regelmäßigkeit wird, in einer Depression.
Doch eine Krise hat weitaus mehr zu bieten, als diese Melancholie, diesen Coctail aus Angst und Aufgeben, aus chronischer Anspannung und erdrückender Müdigkeit.
Eine Krise ist Mist – und Mist ist Dünger. – So habe ich es bereits in meinem E-Book beschrieben und auch darauf zielen meine beiden Kurzgeschichten ab. Eine davon gibts hier zu lesen…
